Signatur-ABC


Begriffe kurz & einfach erklärt!

§ 126a BGB

Das “Formanpassungsgesetz” – Dieser Paragraph ist eine Erweiterung von § 126 BGB zur Schriftformerfordernis und besagt, dass beim Ersetzen der gesetzlich vorgeschriebenen schriftlichen Form durch die elektronische Form jedenfalls eine qualifizierte elektronische Signatur (QES) erforderlich ist.

eIDAS

Hinter dem Kürzel eIDAS verbirgt sich die „Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im europäischen Binnenmarkt”.Weitere Informationen zur eIDAS-VO

Elektronische Signatur

Mit der elektronischen (digitalen) Signatur können elektronische Daten mit einer Unterschrift versehen werden. Es werden folgende Arten der elektronischen Signatur unterschieden: einfache Signatur, fortgeschrittene Signatur und qualifizierte Signatur. Weitere Informationen zur elektronischen Signatur

Fernsignatur

Von einer Fernsignatur spricht man dann, wenn eine qualifizierte elektronische Signatur mit technischen Mitteln ausgelöst wird, die keine lokale Signatureinheit (z.B. Kartenlesegerät) erfordern. In der Praxis wird dafür im Normalfall das Mobiltelefon (“Handy-Signatur”) verwendet.

Public Key Infrastructure – PKI

Eine Public-Key-Infrastructure (PKI) bildet die wesentliche Grundlage zur Durchführung rechtssicherer elektronischer Geschäfte. Eine Public-Key-Infrastructure organisiert die Prüfung, Verteilung und Ausstellung digitaler Zertifikate. Weitere Informationen zur Public Key Infrastructure

Stapelsignatur

Unter Stapelsignatur versteht man das Unterschreiben von mehreren Dokumenten (Stapel) mit einer einzigen Signaturauslösung. Weitere Informationen zur Stapelsignatur