Wie Menschen mit Maschinen kommunizieren

Wie Menschen mit Maschinen kommunizieren
16 Jan 2017

XiTrust beteiligt sich an dem Forschungsprojekt MMAssist II. Im Rahmen der Initiative “Produktion der Zunkunft” entwickeln insgesamt 24 Partner aus Industrie und Wirtschaft unter der Leitung von PROFACTOR GmbH Technologien, die den Menschen in der Produktion sinnvoll unterstützen. Projektstart ist im April, Dauer: 3 Jahre.

Das Internet der Dinge ist die derzeit vielleicht spannendste technologische Herausforderung der IT-Welt. Maschinen kommunizieren miteinander, komplette Produktionsprozesse laufen eigenständig ohne menschliches Zutun ab. Und die Maschinen werden immer intelligenter. So weit die Theorie, die vielerorts auch schon in die Praxis umgesetzt wird. Menschenleere Fabriken sind längst keine Science Fiction mehr.

Das österreichische Forschungsprojekt MMAssist II geht den entscheidenden Schritt weiter. Die Synergie zwischen menschlicher Arbeitskraft und Maschinen steht im Mittelpunkt des Leitprojekts der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft: Überall dort, wo die Produktion hochgradig individualisiert und mit rein maschineller Massenproduktion nicht darstellbar ist, kommt es auf das perfekte Zusammenspiel von Mensch und dem Assistenzsystem Maschine an. In das mit 6,13 Millionen Euro ausgestattete Forschungsvorhaben bringt XiTrust Secure Technologies ihr Wissen über digitale Identitäten ein.

IoT – Internet of Things

„Das Internet der Dinge funktioniert nun mal am besten, wenn klar zuzuordnende Object IDs für alle beteiligten Systeme definiert sind“, sagt XiTrust CEO Georg Lindsberger. „Nur wenn sichergestellt ist, dass die ausgetauschten Informationen auch authentisch und damit rechtssicher sind, kann das Internet der Dinge in Zukunft seine ganze Kraft entfalten.“ Sichere digitale Identitäten sind damit eine der Grundvoraussetzungen für die Weiterentwicklung eines ganzen Industriezweiges.

MMAssist II ist im Rahmen der 18ten Ausschreibungen der Initiative „Produktion der Zukunft“ des Infrastrukturministeriums angesiedelt. Zugrunde liegt die Erkenntnis, dass die Produktion der Zukunft eine immer größere Variantenvielfalt leisten muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. „Deshalb ist MMAssist II auch ein zukunftsweisendes Projekt für den Wirtschaftsstandort Europa“, sagt der wissenschaftliche Leiter Professor Manfred Tscheligi (Center for Human-Computer Interaction der Universität Salzburg). „Es geht nicht darum, den Menschen im Produktionsprozess zu ersetzen. Maschinen, die mitdenken, und den Menschen dann entlasten, wenn es darauf ankommt, sind die Lösung.“


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