Mit XiTrust auf der Überholspur

Mit XiTrust auf der Überholspur
10 Jun 2016

Nun schon zum siebten Mal hat XiTrust Gäste aus Wirtschaft und öffentlichem Dienst an die Rennstrecke nach Spielberg geladen, diesmal zusammen mit hpc DUAL. Das einzigartige Event ist mittlerweile ein Branchentreffpunkt und hat Fach-Vorträge zur Bandbreite der elektronischen Signatur locker mit der brodelnden Atmosphäre des Rennzirkus kombiniert: XiTrust engagiert sich seit Jahren als Sponsor im Porsche Sports Cup. Beim Rennen Anfang Juni auf dem legendären Red Bull Ring fuhr der XiTrust-Porsche vorne mit. Fahrer Dennis G. Watt im Interview.

“Den Rennkurs lesen!”

Mr. Watt, Sie und Ihr Team haben beim Porsche Sports Cup auf dem Red Bull Ring einen sensationellen sechsten Platz in der Klasse erreicht. Mit einem so guten Abschneiden war nicht zu rechnen, oder?
Das Team ist superstolz auf das Erreichte. Was Etat und zeitlichen Aufwand betrifft, arbeiten wir ja eher semiprofessionell. Zwischen uns und manch anderem Team liegen Millionen Euro Etat Differenz. In so einem stark aufgestellten Starterfeld muss deshalb viel zusammen kommen, damit man vorne dabei ist. Man braucht zum Beispiel ein Spitzenteam. Unsere Mechaniker haben vor dem Rennen noch eine Nachtschicht eingelegt, weil wir Probleme bei der Schaltelektronik zu beheben hatten. Wir waren auf die Sekunde startklar.

Wie finden Sie den Red Bull Ring in Spielberg? Es ist immerhin so etwas wie Ihre Hausstrecke.
Spielberg hat den besten Asphalt überhaupt. Es macht unheimlich viel Spaß auf diesem Kurs, der für mich klar der schönste in Europa ist. Die Organisation ist fantastisch und die Technik vor und hinter den Kulissen setzt professionelle Standards für den gesamten Rennzirkus – inklusive Formel 1. Und ja, es stimmt, ich kenne in Spielberg jedes Streckendetail, das hilft natürlich. Man muss den Rennkurs bei jeder Witterung lesen können, nur dann fällt man als Fahrer die richtigen Entscheidungen.

 

Viel Zeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen hat man bei Spitzengeschwindigkeiten um 260 km/h ja nicht…
Richtig, da ist viel Intuition und Erfahrung dabei. Wann steige ich vor einer Kurve auf die Bremse und drossele die Geschwindigkeit runter von 260 auf 80? Da entscheiden Zehntelsekunden über den Rennverlauf.

Da wird dem „normalen“ Lenker schwindelig. Was unterscheidet denn den Rennfahrer vom Alltagspiloten?
Neben Talent ist es vor allem die Kondition. Während eines Rennens wie dem Porsche Cup geht der Puls auf 180. Und da bleibt er 35 Minuten lang. Dafür muss man voll austrainiert sein. Disziplin und die Fähigkeit sich über einen längeren Zeitraum voll zu konzentrieren und wirklich in keiner Sekunde nachzulassen, sind unerlässlich. Das muss man hart trainieren. Deshalb ist das Rennen selbst nur ein winziger Ausschnitt im Leben eines Rennfahrers.

Die Rennstrecken sind immer sicherer geworden. Trotzdem ist Ihr Sport einer der gefährlichsten überhaupt.
Wie gehen Sie mit dem Thema Angst um?

Es geht beim Autorennen ja immer darum, sich einem Limit anzunähern. Dabei darf man nichts dem Zufall überlassen, jedes Detail muss auf dem Schirm sein. Das dämmt die Angst ein. Wer Rennen fahren will, muss abschalten können und alle Störfaktoren ausblenden. Bei mir war es immer so: Sobald das Visier vom Helm zugeklappt ist, bin ich in einer anderen Welt. Die beste Kompensation von Angst ist übrigens der Erfolg.


Den Video-Rückblick zur Veranstaltung finden Sie auf unserem YouTube-Kanal.


Kommende Veranstaltungen von und mit XiTrust finden Sie unter Gastvorträge und Veranstaltungen.


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