Graz Marathon 2016 – Läuft bei uns

Graz Marathon 2016 – Läuft bei uns
11 Okt 2016

Der 23. Graz Marathon lockte vergangenen Sonntag über 9.000 Laufbegeisterte in die steirische Landeshauptstadt. Perfektes Laufwetter und ein großer Zuschauerandrang machten einen der Klassiker der heimischen Laufsportszene wieder zu einem besonderen Erlebnis. XiTrust war in diesem Jahr zum zweiten Mal mit einer kleinen Abordnung vertreten und betrat dabei Neuland.

Die rasante Entwicklung bei XiTrust macht auch vor der XiTrust Speedgang nicht Halt – die Halbmarathondistanz sollte es diesmal sein. Zwei tapfere Mitglieder wagten sich auf die Strecke, die schon eine etwas größere Herausforderung darstellt als „ein bisschen laufen gehen“. Knapp zwei Stunden Quälerei und Schmerzen für Momente des unfassbaren Glücks – hier ein Erlebnisbericht aus erster Hand:


“Wie weit noch?”

Bei den gut 21 Kilometern hinauf in den Norden von Graz und wieder zurück hat man eine Menge Zeit zum Nachdenken. „Wie weit ist es denn noch?“ beginnt man sich schon zum ersten Mal zu fragen, wenn man nach dem Start vor der Grazer Oper den Ring entlang aus dem Zentrum hinausgelaufen ist und nach der Radetzkybrücke rechts abbiegt. Und das lässt einen ab diesem Zeitpunkt auch nicht mehr los, wenngleich die Tafeln mit den Kilometerangaben „laufend“ die Info dazu liefern. Doch der Abstand zwischen diesen Tafeln wird gefühlt größer und Die XiTrust Speedgang beim Graz Marathongrößer. Vor allem ein Gedanke zementiert sich spätestens ab zweistelliger Kilometerzahl mit jedem gelaufenen Schritt ein bisschen mehr im Kopf ein: „Warum tue ich mir das an?“

Erschöpft, aber glücklich

Diese Frage beantwortet sich jedoch von selbst, sobald man zum zweiten Mal die Keplerbrücke überquert hat. Dort teilt sich nämlich nach knapp 20 Kilometern die Strecke – für die Marathonläufer geht es geradeaus auf die zweite Schleife, als Halbmarathonläufer nach rechts Richtung Ziel. Und dort weiß dann auch der Kopf, man hat es geschafft, das geht sich aus. Auf den letzten Metern durch die Sackstraße und die Herrengasse zurück zur Oper sind die Strapazen der letzten zwei Stunden schlagartig vergessen. Begleitet vom Jubel tausender Zuschauer und vom Gemisch aus Adrenalin und Endorphinen berauscht, fliegt man förmlich dem Ziel entgegen. Und sobald man die Ziellinie überquert hat, total erschöpft und aufgrund der Schmerzen fast unfähig sich zu bewegen, weiß man auch, man wird es wieder tun. Außerdem, wenn man einmal einen Halbmarathon absolviert hat, gibt es ja nur noch ein Ziel…


Einmal mehr hat sich gezeigt, dass die MitarbeiterInnnen von XiTrust nicht nur bei der täglichen Arbeit zu Höchstleistungen fähig sind: Zeiten von 1:44 bzw. 1:52 Stunden bedeuteten Plätze in der vorderen Hälfte des gesamten Feldes! Auch unsere Mitstreiterin vom Viertelmarathon soll hier nicht unerwähnt bleiben, die sich auf der 10,5 Kilometer langen Strecke mit einer Zeit von 1:10 Stunden ebenfalls wacker geschlagen hat.


Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Catch me if you can!


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