Von der Staubwolke zur Cloud

Von der Staubwolke zur Cloud
12 Jul 2017

Die Digitalisierung macht auch vor der Baubranche nicht Halt, selbst wenn man das beim Gedanken an eine klassische Baustelle vielleicht nicht sofort im Kopf hat. Die HABAU GmbH, die zu den Top Vier der österreichischen Baubranche zählt, hat einen wichtigen Schritt getan und die elektronische Signatur eingeführt – mit MOXIStoolkit.

Wer je in nächster Nähe zu einer Großbaustelle gewohnt hat, dürfte sich wundern, dass die Informations- und Kommunikationstechnologie in der Baubranche eine immer größere Rolle spielt. Dafür sind die Bohrer, Presslufthämmer und der LKW-Zulieferverkehr akustisch einfach zu präsent. Da staubt’s, da knallt’s, da kreischt die Säge. „Unsere IT läuft dagegen natürlich im Hintergrund“, bestätigt Gerhard Schaupp, IT-Leiter der HABAU GmbH. „Aber es stimmt schon, IT-Anwendungen werden für uns immer wichtiger – sie machen nur nicht so einen Krach!“ Das Missions-Statement der HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft „Wir bauen heute für morgen“, ist somit um eine Facette reicher geworden.

Die Baustelle wird digital

Während die Baustelle 4.0 insbesondere im angelsächsischen Raum schon weit vorangeschritten ist, gibt es hierzulande noch Nachholbedarf bei der Digitalisierung. Das könnte schon bald ganz anders aussehen: Viele Baufirmen investieren gerade jetzt viel Geld in die IT. Das dazugehörige Schlagwort lautet Building Information Modelling (BIM). Darunter versteht man die digitale Baustelle, von Planung und Kalkulation bis zur Ausführung, dargestellt in 3D-Modellen. „Die Idee dahinter ist einfach: Wenn sich da auch nur ein Punkt ändert, sind alle Beteiligten sofort auf dem selben Informationsstand. Das dauert bei klassisch analoger Arbeitsweise natürlich länger!“, erklärt Gerhard Schaupp (Bild rechts). Er ist bei der HABAU Unternehmensgruppe verantwortlich für die Ausstattung und Betreuung von 2.500 IT-Arbeitsplätzen.

Das Unternehmen mit Hauptsitz im oberösterreichischen Perg arbeitet jetzt mit MOXIStoolkit. Die Unterschriftenfunktion ist nahtlos in bestehende IT-Systeme integriert worden und kommt den Anwendern durch ihre lautlose „Hintergründigkeit“ entgegen. „Das ist alles ziemlich unkompliziert“, findet Schaupp, „Oberflächen müssen nicht extra verlassen werden, einen Schulungsaufwand hatten wir ebenfalls nicht!

Mehr Effizienz mit MOXIStoolkit

Das Toolkit ist inzwischen integraler Bestandteil des Workflows bei HABAU. Die Anwendungsbandbreite der elektronischen Unterschrift wird Schritt für Schritt ausgebaut. „Wir nutzen MOXIStoolkit u.a. für Stundenmeldungen und die Bestellung von IT-Bedarf per Online-Formular. Das läuft richtig rund“, urteilt Schaupp. Bei Dokumenten, die mehrere Unterschriften von verschiedenen Geschäftsführern der einzelnen Niederlassungen benötigen, möchte die Habau mit MOXIStoolkit in Zukunft ganz effektiv Zeit und Aufwand sparen. „Die Geschäftsführer sind über das ganze Land verstreut. Analog ist es da nicht immer leicht, so einen Prozess zeitsparend darzustellen. Es dauert eben, bis alle Unterschriften eingeholt sind!

Für alle, die aktuell neben einer Großbaustelle wohnen, ist die sukzessive Digitalisierung der Baubranche natürlich ein schwacher Trost. Aber irgendwann senkt sich der Lärmpegel, und die Staubwolken verziehen sich. Die Clouds dagegen ziehen jetzt erst richtig auf. Man sieht sie halt nur nicht auf den ersten Blick. Und Krach machen sie auch keinen.


In unserer neuesten Case StudyEin Werkzeug, auf das man baut – erfahren Sie Näheres über den Einsatz von MOXIStoolkit bei HABAU.


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