AÜG? Alles okay!

Young businessman jumping from one hovering pocket watch to another, a thick blue graph and several thin black graphs below. Concept of coping with the task.
24 May 2017

Die aktualisierte Fassung des deutschen Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) macht die qualifizierte elektronische Signatur (QES) zum perfekten Tool im Vertragsmanagement von Personaldienstleistern. Die passenden Lösungen für die veränderten Rahmenbedingungen lauten zum Beispiel XiDentity und XiTrust MOXIS.

Vertragsabschlüsse sind das tägliche Brot von Personaldienstleistern. Wann immer Arbeitskraft an Kunden vermittelt wird, also von Zeitarbeit gesprochen wird, ist umfangreiches Management von Verträgen gefragt. Eine zuweilen knifflige Aufgabe, da es immer wieder gilt, auf veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen zu reagieren. Das ist nun wieder der Fall. Das seit April 2017 geltende deutsche Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) enthält Änderungen, die die Branche verpflichtet, das System der Vertragsabschlüsse in Teilen neu zu strukturieren.


Zeitarbeit – sofortiger Vertrag verpflichtend

Bisher war es nicht unüblich, den Vertrag erst Wochen nach der Überlassung – und damit dem Antrittstermin des Arbeitnehmers beim Arbeitgeber – fertig zu stellen. Die schnellstmögliche Zurverfügungstellung von Arbeitskräften hatte Vorrang vor den juristischen Formalien. Genau das wird sich in Zukunft grundlegend ändern. Verleiher sind nun per Gesetz gehalten, das komplette Vertragswerk verbindlich vor Antritt des Arbeitsverhältnisses abzuschließen – empfindliche Strafen bei Nichteinhaltung inklusive.

Die Hintergründe der bisherigen Praxis muten vergleichsweise banal an: Alle Zeichnungsverpflichteten zeitgleich denselben Vertrag unterschreiben zu lassen scheiterte schlicht an der Logistik: Vertrag und Unterzeichner waren nicht zu selben Zeit am selben Ort. Das ist ein typisches Szenario bei analogem Vertragsmanagement. Als Ausweg aus dieser Situation bietet sich die elektronische Signatur an. Denn nur die elektronische Signatur kann ortsunabhängig und parallel geleistet werden. Hier reichen wenige Minuten, bis der Vertrag rechtskräftig unterschrieben ist.

Im Fall der elektronischen Signatur haben sich Personaldienstleister an §126a BGB zu orientieren: „Soll die gesetzlich vorgeschriebene schriftliche Form durch die elektronische Form ersetzt werden, so muss der Aussteller der Erklärung dieser seinen Namen hinzufügen und das elektronische Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur nach dem Signaturgesetz versehen.“


Die Lösung heißt Fernsignatur

Die hier vom Gesetzgeber vorgeschriebene qualifizierte elektronische Signatur (QES) ist die Basis der Lösung von XiTrust Secure Technologies. Bedingung für eine qualifizierte elektronische Unterschrift ist eine digitale Identität. Wer noch nicht über eine digitale Identität verfügt, die zur rechtssicheren Unterschrift befähigt, kann sich online über den Service XiDentity.eu registrieren lassen. Nach erfolgreicher Identifikation die XiDentity, also die digitale Identität des Antragstellers, aktiviert und dieser kann den Vertrag mit dem Personaldienstleister sofort mobil per Fernsignatur mit dem Handy unterschreiben.

Im Anschluss an die geleisteten Unterschriften müssen sämtliche Verträge natürlich auch administriert werden. Die Lösung dafür heißt XiTrust MOXIS, die elektronische Unterschriftenmappe von XiTrust. Mit MOXIS können beliebig viele Verträge gleichzeitig im Stapelverfahren (mittels Fernsignatur) unterzeichnet werden, Workflows können vorkonfiguriert und direkt aus MS Word u.a. gestartet werden. Die signierten Dokumente werden automatisiert weiterverarbeitet. Unterschrieben wird auch auf dieser Seite der Vertragspartnerschaft per qualifizierter elektronischer Signatur mittels Mobiltelefon, also per Fernsignatur.

Und fertig. AÜG? Alles okay!


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