Der eArztbrief ist da – Patientendaten ohne Medienbrüche signieren

Der eArztbrief ist da – Patientendaten ohne Medienbrüche signieren
01 Dez 2015

Ein Arztbrief ist gewöhnlich aus Papier. Um rechtsgültig signiert zu werden, durchläuft das Dokument verschiedene Medienbrüche. Das kostet nicht nur viel Zeit, sondern verursacht auch vermeidbare Kosten. Mit dem neuen E-Health-Gesetz, das das Bundesministerium für Gesundheit in Deutschland im Juli 2015 beschlossen hat, dürfte sich die Ära des analogen Arztbriefes endgültig ihrem Ende zuneigen.

Das deutsche E-Health-Gesetz macht den Weg frei für eine verbesserte und sichere digitale Kommunikation im Gesundheitswesen. „Mit dem E-Health-Gesetz treiben wir den Fortschritt im Gesundheitswesen voran. Dabei stehen Patientennutzen und Datenschutz im Mittelpunkt“, sagt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Das Gesetz gilt als Grundstein einer neuen digitalen Infrastruktur in der Gesundheitsversorgung. In Kraft tritt das Gesetz Anfang 2016, bis Mitte 2018 soll der flächendeckende Rollout in Arztpraxen und Krankenhäusern abgeschlossen sein.

Der elektronische Arztbrief (eArztbrief) wird ein zentraler Baustein beim Aufbau dieser neuen Infrastruktur sein. Der Arztbrief selbst wird dabei wie gewohnt verfasst und anschließend direkt aus dem Krankenhausinformationssystem (KIS) heraus an den jeweiligen Empfänger, einen weiterbehandelnden Arzt oder Hausarzt, versendet. Medizinische Befunde und bewegte Bilder werden dem eArztbrief als Anhang hinzugefügt.

Kurzinterview mit DI Georg Lindsberger, CEO XiTrust


Herr Lindsberger, der durchgängig digitalisierte Arztbrief, der so genannte eArztbrief, wird künftig zum Standard im Gesundheitswesen.

Wie unterstützt XiTrust MOXIS den per Gesetz beschlossenen Wandel im Gesundheitswesen?

Georg Lindsberger: Die Qualität jeder infrastrukturellen Weiterentwicklung ergibt sich nicht per se, sondern ist abhängig von den Produkten, mit denen sie umgesetzt wird. XiTrust MOXIS unterstützt den Weg eines eArztbriefes in bestmöglicher Weise. Denn mit unserer Anwendung kann ein eArztbrief digital und medienbruchfrei signiert werden. Die digitale Unterschrift ist dabei der handschriftlichen per Gesetz gleichgestellt.

Wie funktioniert das genau?

Georg Lindsberger: XiTrust MOXIS nutzt dabei eine Kombination aus der Funktionalität der Handy-Signatur und einem EU-zertifizierten Trust Center. Dank  MOXIS muss ein Arztbrief auf seinem Weg zur rechtsgültigen Signatur nicht mehr mühsam ausgedruckt und im Anschluss für die Archivierung wieder eingescannt werden, sondern kann immer und überall im Stapel und kartenungebunden unterschrieben werden.

Wie sicher ist die elektronische Signatur?

Georg Lindsberger: Hundertprozentig sicher. MOXIS bietet nicht nur die Möglichkeit, einen Arztbrief qualifiziert zu signieren, sondern dokumentiert zugleich eindeutig und unveränderbar den Erstellungszeitpunkt. Der eArztbrief verlässt bei diesem Prozess nicht das KIS und kann durch die fortgeschrittenen Digitalisierungsprozesse ortsunabhängig gehandhabt werden wie ein herkömmlicher Arztbrief – nur mit dem Unterschied, dass Medienbrüche nun der Vergangenheit angehören.


Share it toShare on FacebookTweet about this on TwitterShare on LinkedInShare on Google+


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.