E-Signatur in Mode

E-Signatur in Mode
09 Nov 2020

Das Textilhandelsunternehmen BESTSELLER unterschreibt mit MOXIS


Als In-house Legal Counsel ist Patricia Leeb für die rechtliche Betreuung sowie Vertragsmanagement des Moderiesen BESTSELLER zuständig. In der elektronischen Signatur hat sie nun das perfekte Tool entdeckt, um die Masse an Verträgen hocheffizient abzuarbeiten. Dafür nutzt sie die elektronische Unterschriftenmappe MOXIS.

Mit Marken wie JACK & JONES, VERO MODA oder ONLY setzt das dänische Textilhandelsunternehmen BESTSELLER jährlich 3,3 Milliarden Euro um. Damit gehört das familiengeführte skandinavische Unternehmen zu den drei größten Mode-Anbietern Europas. 17.000 Mitarbeiter*innen in einem international verzweigten Niederlassungsnetz sorgen dafür, dass die Mode an die Frau und auch an den Mann kommt. Eine von ihnen ist Patricia Leeb. Als Legal Counsel ist sie für alle rechtlich relevanten Themen der Region East zuständig.

Umfangreiches Vertragsmanagement

Die Hausjuristin Patricia Leeb legt mit ihrer Arbeit die vertragliche Basis für den Einzel- und Großhandel. „Das gesamte Vertragsmanagement durchläuft meine Abteilung“, erzählt sie. „Verträge sind das Rückgrat unseres Geschäfts. Das umfasst gesellschaftsrechtliche Dokumente, Mietverträge für die Shops, Angestelltenverträge, Lieferverträge und viele andere Dokumente, die unterschrieben werden müssen.“ Die dabei entstehende Masse an Verträgen kann – da ist sich die Juristin sicher – langfristig nur mit einer durchgängigen, digitalisierten Lösung bewältigt werden. Der erste Schritt ist getan: BESTSELLER nutzt seit diesem Jahr die elektronische Signatur mit MOXIS.
Die Digitalisierung der Prozesse gehört bei BESTSELLER seit Jahren zur Firmenstrategie. Die Einführung der elektronischen Signatur war – auch getrieben durch die mit Corona entstandene Situation – dringend erforderlich. Das Projekt lag Patricia Leeb, wie sie sagt, am Herzen. Als Juristin ist sie bei dem Modeunternehmen an Bord gekommen, weil ihr juristischer Wissensschwerpunkt auf Vertragsrecht mit internationalen Sachverhalten liegt. „In einer national ausgerichteten Kanzlei wäre ich damit nicht so viel in Berührung gekommen. Bei BESTSELLER sind meine Aufgaben aufgrund der weltweiten Ausrichtung weitaus vielfältiger und internationaler.“

Frauen als Führungskräfte

Patricia Leeb
Patricia Leeb,
Legal Counsel bei BESTSELLER

Vielfalt ist auch über die beruflichen Herausforderungen hinaus etwas, das Leeb an ihrem Arbeitgeber mag. „Man spürt, dass wir trotz unserer Größe ein Familienunternehmen sind. Es gibt im Unternehmen zum Beispiel ein großes Bewusstsein für Health-Themen und entsprechende Angebote für die Mitarbeiter*innen.“ Leeb sieht in der Arbeitswelt einen tiefgreifenden Wandel hinsichtlich gelebter Werte: „Wer am längsten im Büro steht ist der wertvollste Mitarbeiter oder die wertvollste Mitarbeiterin?! Die Zeiten sind vorbei. Eine intakte Work-Life-Balance fördert Leistungsvermögen und Qualitätsbewusstsein auf nachhaltige Weise.“
Dass bei BESTSELLER 70 Prozent der Managerposten mit Frauen besetzt sind, empfindet die Juristin Leeb als sehr angenehm. Ob Frauen die besseren Managerinnen sind? Leeb: „Frauen sind meiner Erfahrung nach sehr gute Managerinnen und in der täglichen Zusammenarbeit stets sachorientiert. Man spürt die gegenseitige Wertschätzung. Im Zentrum steht weniger das Persönliche, sondern die Dinge möglichst effizient zu erledigen.“

Effizienz mit MOXIS

Patricia Leeb ist von der Effizienz der elektronischen Signatur mit MOXIS überzeugt: „Wir sparen damit nicht nur der Geschäftsführung wertvolle Zeit. Mit der analogen Variante im Vertragsmanagement stand neben dem Papieraufwand auch das übliche Einscannen und Ausdrucken von Dokumenten auf der Tagesordnung. Mit den wenigen Klicks in MOXIS gehört dieser Aufwand nun der Vergangenheit an!“
Wie viele andere Unternehmen auch, hat BESTSELLER coronabedingt Homeoffice-Lösungen etabliert. In dieser neuen Konstellation war es, so Leeb, noch einmal dringender, hier eine digitale Signaturlösung zu implementieren. „Ich bin davon überzeugt, dass das Bewusstsein für digitale Lösungen noch einmal gewachsen ist. Was die elektronische Signatur betrifft, wünsche ich mir, dass künftig auch alle unsere Geschäftspartner standardmäßig die E-Signatur nutzen. Das würde vieles vereinfachen.“